Innenansicht eines größeren Schutzraums mit getrennten Bereichen
Größe

Bunker mit 30 m²: mehr Raum für längere Nutzung

Rund 30 m² verändern die Planung eines Schutzraums qualitativ, nicht nur quantitativ. Erst in dieser Größenordnung lassen sich Aufenthalt, Technik, Sanitär und Lager voneinander trennen, statt sie zu überlagern. Das wirkt sich vor allem auf längere Nutzungszeiträume aus: mehr Stauraum für Wasser und Vorräte, bessere Wartbarkeit der Technik und die Möglichkeit, Ruhebereiche vom Aufenthaltsbereich abzugrenzen. Ob 30 m² die richtige Größe sind, entscheidet sich an Personenzahl, geplanter Aufenthaltsdauer und den Gegebenheiten am Standort — insbesondere an der verfügbaren Fläche und der Zufahrt für die Einbringung.

  • Getrennte Bereiche möglich
  • Mehr Stauraum für Vorräte
  • Bessere Wartbarkeit
  • Für längere Nutzung geeignet
Personen
ab 2
Grundfläche
ab 8 m²
Lieferzeit
ab 3 Monate
Ablauf
6 Schritte
Grundlagen

30 m² Schutzraum: getrennte Bereiche und längere Nutzung

Mehr Fläche bedeutet nicht automatisch mehr Personen — sondern vor allem mehr Handlungsspielraum bei Technik, Vorräten und Aufteilung.

01

Für wie viele Personen 30 m² geeignet sind

Auch hier gilt: Die Personenzahl folgt aus dem Nutzungskonzept, nicht aus der Fläche. Für kurze Aufenthalte lassen sich mehr Personen unterbringen als für einen mehrtägigen oder mehrwöchigen Zeitraum.

Der praktische Unterschied zu kleineren Einheiten liegt darin, dass sich die Fläche pro Person auch bei längerer Nutzung noch sinnvoll aufteilen lässt.

02

Getrennte Aufenthalts- und Technikbereiche

Wird die Technik in einem eigenen Bereich untergebracht, bleibt der Aufenthaltsbereich ruhiger und die Wartung einfacher. Geräuschentwicklung und Wärmeabgabe der Technik werden dadurch besser beherrschbar.

Ebenso lässt sich der Eingangsbereich klarer vom Aufenthalt trennen — ein Punkt, der bei kompakten Lösungen häufig zugunsten der Fläche entfällt.

  • Eigener Technikbereich mit Wartungszugang
  • Getrennter Eingangs- und Schleusenbereich
  • Abgrenzbare Ruhe- und Aufenthaltszone
  • Separates Lager für Wasser und Vorräte
03

Sanitär und Wasserversorgung

Mit zunehmender Nutzungsdauer wird der Sanitärbereich zum entscheidenden Faktor für die Bewohnbarkeit. Ab dieser Größenordnung lässt er sich als abgetrennter Bereich einplanen.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von der Anbindung am Standort und vom geplanten Zeitraum ab. Wir stimmen das gemeinsam mit der Wasserversorgung und den Vorratsmengen ab.

04

Vorräte und Lagerflächen

Wasser ist die volumenintensivste Position, gefolgt von Lebensmitteln und Verbrauchsmaterial. Ein separater Lagerbereich verhindert, dass Vorräte die Aufenthaltsfläche belegen.

Zusätzlich erleichtert er die Bewirtschaftung: Bestände lassen sich prüfen und rotieren, ohne den Aufenthaltsbereich umzuräumen.

05

Nutzung im Alltag

Ein Schutzraum, der ausschließlich für den Ernstfall existiert, wird selten betreten — und Mängel fallen dann spät auf. Wird der Raum im Alltag mitgenutzt, etwa als Lager oder Archiv, bleibt er präsent und wird regelmäßig kontrolliert.

Voraussetzung ist, dass die Schutzfunktion dadurch nicht eingeschränkt wird: Zugänge, Technik und Fluchtwege müssen jederzeit frei bleiben.

06

Vergleich zu kleineren Lösungen

Gegenüber einer kompakten Einheit steigen Aushub, Einbringungsaufwand und Technikumfang. Dafür entstehen Reserven bei Vorräten, Sanitär und Aufteilung.

Welche Größe wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt am Nutzungszeitraum. Für kurze Zeiträume genügt oft weniger Fläche; für längere Nutzung amortisiert sich der zusätzliche Raum schnell in der Praxistauglichkeit.

Was Sie erhalten

Im Modul ist alles drin, was ein Schutzraum braucht

Kein Rohbau, den Sie danach selbst ausbauen. Der Schutzraum wird mit Technik, Innenausbau und Dokumentation geplant und geliefert.

01

Tragwerk

Monolithisches Stahlbeton-Modul, im Werk unter gleichbleibenden Bedingungen gefertigt.

02

Schutztür

Druckdichte Tür mit Mehrfachverriegelung, dazu ein zweiter Ausstieg als Fluchtweg.

03

Lüftung

Überdruckanlage mit Filterstufe, ausgelegt auf die geplante Belegung.

04

Energie

Netzanschluss, Batteriespeicher und Notstrom-Option für den Betrieb ohne Netz.

05

Innenausbau

Schlaf-, Sanitär- und Vorratsbereich; Nutzung im Alltag als Büro, Werkraum oder Lager.

06

Dokumentation

Prüfprotokolle, Bedienungsanleitung und Wartungsplan gehören zur Lieferung.

Technik

Schutzraumtechnik als Gesamtsystem

Konstruktion, Luftversorgung, Zugänge und Versorgungssysteme beeinflussen sich gegenseitig und sollten früh gemeinsam betrachtet werden.

01

Lüftung und Filtertechnik

Eine kontrollierte Luftversorgung ist zentral. Raumvolumen, Personenzahl und Systemanforderungen bestimmen die Auslegung.

02

Türen und Zugang

Position, Abmessungen und Ausführung der Schutzraumtür beeinflussen Nutzung und Einbausituation.

03

Strom und Energie

Beleuchtung und Lüftung benötigen Energie. Je nach Projekt kommen Lösungen zur Überbrückung von Stromausfällen hinzu.

04

Wasser und Sanitär

Bei längerfristiger Nutzung hängt die Umsetzung von Größe, Nutzungskonzept und technischen Voraussetzungen ab.

05

Raumaufteilung

Aufenthalts-, Technik-, Sanitär- und Lagerbereiche lassen sich je nach Größe voneinander trennen.

06

Wartbarkeit

Technische Anlagen müssen zugänglich bleiben – auch das gehört in die frühe Planung.

Standort

Wo ein Schutzraum entstehen kann

Die Umsetzbarkeit hängt vom Grundstück ab. Die Tabelle zeigt, worauf wir je Situation zuerst schauen.

SituationZu prüfenBesonderheitWas wir vorab klären
Bestehendes Grundstück, GartenFläche, Zufahrt, Bodenverhältnisse, GrundwasserSchutzraum unabhängig vom GebäudeOrtstermin oder Lageplan mit Fotos
NeubauGebäudeplanung, Erdarbeiten, ZugangGewerke lassen sich von Beginn an abstimmenAbstimmung mit Architektur und Statik
BestandsgebäudeBausubstanz, Zugänglichkeit, EinbringungStärker von der vorhandenen Situation abhängigPrüfung von Zugang und Einbringweg
Beengte GrundstückeTransportweg, Kranstellfläche, EinbautiefeTransport und Einbringung früh klärenLogistikprüfung vor der Konfiguration

Konkrete Aussagen zu Größe, Ausführung und Kosten treffen wir erst nach Prüfung des jeweiligen Standorts.

Ablauf

So läuft Ihr Schutzraumprojekt ab

Sechs Schritte, in denen Sie jederzeit wissen, was als Nächstes passiert.

  1. 01 Beratung

    Wir klären, wo der Schutzraum entstehen soll und welche Anforderungen Sie stellen.

  2. 02 Planung

    Technische und bauliche Rahmenbedingungen werden betrachtet und bewertet.

  3. 03 Konfiguration

    Abmessungen, Aufbau, Zugang und technische Komponenten werden definiert.

  4. 04 Fertigung

    Erst nach der Abstimmung beginnt die Herstellung der vorgefertigten Bestandteile.

  5. 05 Lieferung

    Parallel werden Arbeiten am Standort vorbereitet, danach erfolgt der Transport.

  6. 06 Einbringung und Ausstattung

    Der Schutzraum wird eingebracht, Technik und Ausstattung werden integriert.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zu Belegung, Aufteilung und Nutzung dieser Größe.

Das ergibt sich aus Aufenthaltsdauer, Ausstattung und Vorratsmenge. Wir leiten die Zahl aus Ihrem Nutzungskonzept ab statt aus einem Flächenschlüssel.

Anfrage

Größe abstimmen

Nennen Sie uns Personenzahl, geplante Aufenthaltsdauer und Grundstückssituation. Wir prüfen, welche Größe an Ihrem Standort umsetzbar ist.

Vertraulich und unverbindlich.

Wir prüfen Standort, Bedarf und Genehmigungslage. Jedes Projekt wird vertraulich behandelt — ohne Referenznennung, wenn Sie das wünschen.

  • +49 (0) 34905 12 47 0
  • info@xpandshelter.com
  • Griesener Straße 31 · 06785 Oranienbaum-Wörlitz OT Vockerode
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