Gartenbunker sind ab rund 8 m² Grundfläche planbar. Neben der Grundfläche des Schutzraums selbst wird bei einem unterirdischen Einbau Platz für die Baugrube, den Arbeitsraum ringsum und die Lagerung des Aushubs benötigt. Die tatsächlich beanspruchte Fläche ist deshalb größer als der spätere Baukörper.
Der Gartenbunker kann vergraben werden: Der Baukörper wird in die Baugrube gesetzt, mit Erde überdeckt und über einen Treppenabgang oder Schacht erschlossen. Sichtbar bleibt danach nur der Zugang, die Fläche darüber ist als Rasen, Beet oder Pflasterung weiter nutzbar.
Alternativ steht er oberirdisch auf dem Grundstück — als eigenständiger Baukörper in Gartenhaus-Optik, der im Alltag als Geräte-, Hobby- oder Lagerraum genutzt werden kann. Diese Variante braucht keine tiefe Baugrube und ist dort sinnvoll, wo hoher Grundwasserstand, Fels oder eine fehlende Kranposition den vergrabenen Einbau erschweren. Beide Varianten nutzen dieselbe Schutztechnik.
Zusätzlich sind Abstände einzuhalten: zu Gebäuden, Grundstücksgrenzen, Bäumen mit ausgeprägtem Wurzelwerk sowie zu Leitungen und Kanälen im Boden.
- ■Grundfläche ab 8 m², größere Einheiten planbar
- ■Unterirdisch: erdüberdeckt, nur der Zugang bleibt sichtbar
- ■Oberirdisch: Baukörper in Gartenhaus-Optik
- ■Abstand zu Gebäude, Grenze und Bewuchs