Einbau eines Schutzraums im Garten eines Wohnhauses
Grundstück

Gartenbunker: Schutzraum im eigenen Garten

Ein Gartenbunker ist ein Schutzraum, der unabhängig vom Wohnhaus auf dem Grundstück steht — ab rund 8 m² Grundfläche, in Stufen größer planbar. Er lässt sich unterirdisch mit Erdüberdeckung einbauen, sodass später nur der Zugang sichtbar bleibt, oder oberirdisch auf dem Grundstück aufstellen: als eigenständiger Baukörper, der äußerlich wie ein Gartenhaus wirkt. Der Vorteil gegenüber einem Einbau im Bestand liegt darin, dass nicht in die vorhandene Statik eingegriffen werden muss und die Arbeiten außerhalb des bewohnten Gebäudes stattfinden. Entscheidend sind Fläche mit ausreichendem Abstand zu Gebäuden, Bäumen und Grenzen, eine Zufahrt für Lkw und Kran sowie Bodenverhältnisse, die die gewählte Aufstellart zulassen.

  • Ab 8 m² Grundfläche
  • Unterirdisch oder oberirdisch als Gartenhaus
  • Kein Eingriff im Haus
  • Zufahrt für Kran nötig
Personen
ab 2
Grundfläche
ab 8 m²
Lieferzeit
ab 3 Monate
Ablauf
6 Schritte
Grundlagen

Gartenbunker: Voraussetzungen auf dem Grundstück

Ob ein Schutzraum in den Garten passt, entscheidet sich nicht am Wunschmaß, sondern an Fläche, Zufahrt und Boden.

01

Warum der Garten oft die einfachste Lösung ist

Im Bestand ist der Einbau eines Schutzraums aufwendig: Statik, Deckenhöhen, Zugänge und die Nutzung des Gebäudes während der Bauzeit setzen enge Grenzen. Im Garten entfallen diese Zwänge weitgehend.

Die Arbeiten finden außerhalb des Hauses statt, der Wohnbetrieb läuft weiter, und die Größe des Schutzraums ist nicht durch vorhandene Räume vorgegeben, sondern durch die verfügbare Fläche.

02

Platzbedarf und Aufstellarten

Gartenbunker sind ab rund 8 m² Grundfläche planbar. Neben der Grundfläche des Schutzraums selbst wird bei einem unterirdischen Einbau Platz für die Baugrube, den Arbeitsraum ringsum und die Lagerung des Aushubs benötigt. Die tatsächlich beanspruchte Fläche ist deshalb größer als der spätere Baukörper.

Der Gartenbunker kann vergraben werden: Der Baukörper wird in die Baugrube gesetzt, mit Erde überdeckt und über einen Treppenabgang oder Schacht erschlossen. Sichtbar bleibt danach nur der Zugang, die Fläche darüber ist als Rasen, Beet oder Pflasterung weiter nutzbar.

Alternativ steht er oberirdisch auf dem Grundstück — als eigenständiger Baukörper in Gartenhaus-Optik, der im Alltag als Geräte-, Hobby- oder Lagerraum genutzt werden kann. Diese Variante braucht keine tiefe Baugrube und ist dort sinnvoll, wo hoher Grundwasserstand, Fels oder eine fehlende Kranposition den vergrabenen Einbau erschweren. Beide Varianten nutzen dieselbe Schutztechnik.

Zusätzlich sind Abstände einzuhalten: zu Gebäuden, Grundstücksgrenzen, Bäumen mit ausgeprägtem Wurzelwerk sowie zu Leitungen und Kanälen im Boden.

  • Grundfläche ab 8 m², größere Einheiten planbar
  • Unterirdisch: erdüberdeckt, nur der Zugang bleibt sichtbar
  • Oberirdisch: Baukörper in Gartenhaus-Optik
  • Abstand zu Gebäude, Grenze und Bewuchs
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Zufahrt, Kran und Erdarbeiten

Ein vorgefertigter Schutzraum muss angeliefert und eingehoben werden. Dafür braucht es eine befahrbare Zufahrt, eine tragfähige Stellfläche für den Kran und ausreichende Reichweite bis zum Einbauort.

Wo diese Voraussetzungen fehlen — enge Reihenhauszufahrt, überbaute Grundstücke, Hanglage — prüfen wir Alternativen, etwa eine kleinere Einheit, eine andere Position oder eine teilversenkte Aufstellung.

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Boden, Grundwasser und Abdichtung

Bodenart, Tragfähigkeit und Grundwasserstand bestimmen Einbautiefe, Gründung und Abdichtungskonzept. Bei hohem Grundwasser kommt zusätzlich die Auftriebssicherung ins Spiel.

Diese Punkte werden vor der Fertigung geklärt. Ergibt die Prüfung, dass ein tiefer Einbau nicht sinnvoll ist, kann eine teilversenkte Lösung mit Erdüberdeckung die bessere Variante sein.

05

Zugang und Oberfläche nach dem Einbau

Sichtbar bleibt in der Regel nur der Zugang. Wie er ausgeführt wird — als Treppenabgang, über einen Schacht oder angebunden an eine bestehende Terrasse oder Garage — wird gemeinsam mit der Position des Schutzraums festgelegt.

Nach Verfüllung und Verdichtung wird die Oberfläche wiederhergestellt. Rasen, Pflasterung oder Bepflanzung sind über dem Schutzraum grundsätzlich möglich; tief wurzelnde Bäume nicht.

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Genehmigung und Nachbarschaft

Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt von der Landesbauordnung, der Grundstückssituation und der Aufstellart ab. Auch Abstandsflächen und Vorgaben aus dem Bebauungsplan können eine Rolle spielen.

Praktisch relevant ist zudem die Bauphase: Erdarbeiten und Kranarbeiten sind kurzzeitig sichtbar und hörbar. Eine frühzeitige Information der Nachbarschaft vermeidet Rückfragen.

Produktlinie

Drei Varianten für private Grundstücke.

SafeGarden Compact, SafeGarden Family und SafeOffice Premium unterscheiden sich in Maß, Nutzung und Genehmigungsweg. Alle drei tragen denselben Stahlbetonkern hinter einer hinterlüfteten Holzfassade.

01

SafeGarden Compact

Lager im Alltag, kurzfristiger Rückzug im Ernstfall.

Außenmaß
2,50 × 3,50 × 2,75 m
Grundfläche
8,75 m²
Innenfläche
ca. 6,0 m²
Transportmasse
ca. 22–24 t
  • Sicherheitstür, in die Holzfassade integriert
  • Feste Lagerregale, Notbeleuchtung, passive Grundlüftung
  • Vorbereitet für manuelle Lüftung und mobile Ausrüstung
Genehmigung

Verfahrensarm dimensioniert — geometrisch in 16 von 16 Ländern kompatibel, immer unter Standortvorbehalt.

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02

SafeGarden Family

Der Mittelweg: mehr Platz und Technik, Hüllkubatur bewusst unter 30 m³.

Außenmaß
2,75 × 3,75 × 2,80 m
Grundfläche
10,31 m²
Innenfläche
ca. 7,3 m²
Transportmasse
ca. 25–28 t
  • Basis: Garten-, Geräte- und Vorratsraum ohne feste Sanitärinstallation
  • Shelter: klappbare Liegen, aktive Lüftung mit Filtervorbereitung, Batterie/USV
  • Hochbeet und Rankhilfe binden das Modul in den Garten ein
Genehmigung

Geometrisch in 12 von 16 Ländern kompatibel, Shelter-Nutzung und Belegung werden gesondert geprüft.

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03

SafeOffice Premium

Autarker Schutz-, Arbeits- und Aufenthaltsraum nach SafeOffice-Benchmark.

Außenmaß
ca. 3,30 × 5,00 × 2,95 m
Grundfläche
ca. 16,50 m²
Innenfläche
ca. 12,6 m²
Transportmasse
ca. 37–42 t
  • Bis zu vier Ruheplätze, Sanitärbereich und kleine Küchenzeile
  • Mehrstufige Zu- und Abluft mit Filtertechnik und manuellem Notbetrieb
  • Wasserbevorratung, Notstrom, Sensorik und zweiter Rettungsweg
Genehmigung

Als reguläres Bauvorhaben zu planen, Bauvoranfrage oder Genehmigung von Beginn an einplanen.

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Die drei Varianten im Vergleich

KriteriumSafeGarden CompactSafeGarden FamilySafeOffice Premium
Fertiges Außenmaß2,50 × 3,50 × 2,75 m2,75 × 3,75 × 2,80 mca. 3,30 × 5,00 × 2,95 m
Brutto-Grundfläche8,75 m²10,31 m²ca. 16,50 m²
Hüllkubatur24,1 m³28,9 m³ca. 48,7 m³
Lichtes Innenmaßca. 2,00 × 3,00 × 2,25 mca. 2,25 × 3,25 × 2,30 mca. 2,80 × 4,50 × 2,45 m
ZielnutzungGeräte- und Vorratslager, kurzfristiger RückzugFamilienmodul mit klappbarer AusstattungAutarker Schutz-, Arbeits- und Aufenthaltsraum
Geometrische Länderkompatibilität16/1612/167/16
GenehmigungsstrategieMaximale VerfahrensarmutStandort und Ausbaupaket differenzierenBauvoranfrage oder Genehmigung einplanen
AusbauniveauBasisMittelklassePremium
Transportmasseca. 22–24 tca. 25–28 tca. 37–42 t

Konzeptstand: Maße, Massen und Ausstattungen sind erste Annahmen. Eine Schutzwirkung gilt nur nach definiertem Last- und Prüfprofil sowie standortbezogenem Nachweis. Verfahrensfrei dimensioniert bedeutet nicht überall genehmigungsfrei — Bebauungsplan, Abstandsflächen und Nutzung sind stets zu prüfen.

Was Sie erhalten

Im Modul ist alles drin, was ein Schutzraum braucht

Kein Rohbau, den Sie danach selbst ausbauen. Der Schutzraum wird mit Technik, Innenausbau und Dokumentation geplant und geliefert.

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Tragwerk

Monolithisches Stahlbeton-Modul, im Werk unter gleichbleibenden Bedingungen gefertigt.

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Schutztür

Druckdichte Tür mit Mehrfachverriegelung, dazu ein zweiter Ausstieg als Fluchtweg.

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Lüftung

Überdruckanlage mit Filterstufe, ausgelegt auf die geplante Belegung.

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Energie

Netzanschluss, Batteriespeicher und Notstrom-Option für den Betrieb ohne Netz.

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Innenausbau

Schlaf-, Sanitär- und Vorratsbereich; Nutzung im Alltag als Büro, Werkraum oder Lager.

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Dokumentation

Prüfprotokolle, Bedienungsanleitung und Wartungsplan gehören zur Lieferung.

Technik

Schutzraumtechnik als Gesamtsystem

Konstruktion, Luftversorgung, Zugänge und Versorgungssysteme beeinflussen sich gegenseitig und sollten früh gemeinsam betrachtet werden.

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Lüftung und Filtertechnik

Eine kontrollierte Luftversorgung ist zentral. Raumvolumen, Personenzahl und Systemanforderungen bestimmen die Auslegung.

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Türen und Zugang

Position, Abmessungen und Ausführung der Schutzraumtür beeinflussen Nutzung und Einbausituation.

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Strom und Energie

Beleuchtung und Lüftung benötigen Energie. Je nach Projekt kommen Lösungen zur Überbrückung von Stromausfällen hinzu.

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Wasser und Sanitär

Bei längerfristiger Nutzung hängt die Umsetzung von Größe, Nutzungskonzept und technischen Voraussetzungen ab.

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Raumaufteilung

Aufenthalts-, Technik-, Sanitär- und Lagerbereiche lassen sich je nach Größe voneinander trennen.

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Wartbarkeit

Technische Anlagen müssen zugänglich bleiben – auch das gehört in die frühe Planung.

Standort

Wo ein Schutzraum entstehen kann

Die Umsetzbarkeit hängt vom Grundstück ab. Die Tabelle zeigt, worauf wir je Situation zuerst schauen.

SituationZu prüfenBesonderheitWas wir vorab klären
Bestehendes Grundstück, GartenFläche, Zufahrt, Bodenverhältnisse, GrundwasserSchutzraum unabhängig vom GebäudeOrtstermin oder Lageplan mit Fotos
NeubauGebäudeplanung, Erdarbeiten, ZugangGewerke lassen sich von Beginn an abstimmenAbstimmung mit Architektur und Statik
BestandsgebäudeBausubstanz, Zugänglichkeit, EinbringungStärker von der vorhandenen Situation abhängigPrüfung von Zugang und Einbringweg
Beengte GrundstückeTransportweg, Kranstellfläche, EinbautiefeTransport und Einbringung früh klärenLogistikprüfung vor der Konfiguration

Konkrete Aussagen zu Größe, Ausführung und Kosten treffen wir erst nach Prüfung des jeweiligen Standorts.

Ablauf

So läuft Ihr Schutzraumprojekt ab

Sechs Schritte, in denen Sie jederzeit wissen, was als Nächstes passiert.

  1. 01 Beratung

    Wir klären, wo der Schutzraum entstehen soll und welche Anforderungen Sie stellen.

  2. 02 Planung

    Technische und bauliche Rahmenbedingungen werden betrachtet und bewertet.

  3. 03 Konfiguration

    Abmessungen, Aufbau, Zugang und technische Komponenten werden definiert.

  4. 04 Fertigung

    Erst nach der Abstimmung beginnt die Herstellung der vorgefertigten Bestandteile.

  5. 05 Lieferung

    Parallel werden Arbeiten am Standort vorbereitet, danach erfolgt der Transport.

  6. 06 Einbringung und Ausstattung

    Der Schutzraum wird eingebracht, Technik und Ausstattung werden integriert.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zum Einbau eines Schutzraums im Garten.

Nein. Wir planen Gartenbunker ab rund 8 m² Grundfläche. Sie können unterirdisch mit Erdüberdeckung eingebaut werden — dann bleibt nur der Zugang sichtbar — oder oberirdisch auf dem Grundstück stehen, als Baukörper in Gartenhaus-Optik. Die Schutztechnik ist in beiden Fällen dieselbe; größere Einheiten sind möglich.

Anfrage

Gartenbunker anfragen

Beschreiben Sie Grundstück, Zufahrt und Personenzahl. Wir prüfen, ob und wo ein Einbau im Garten möglich ist.

Vertraulich und unverbindlich.

Wir prüfen Standort, Bedarf und Genehmigungslage. Jedes Projekt wird vertraulich behandelt — ohne Referenznennung, wenn Sie das wünschen.

  • +49 (0) 34905 12 47 0
  • info@xpandshelter.com
  • Griesener Straße 31 · 06785 Oranienbaum-Wörlitz OT Vockerode
Zielgruppe

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